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Für den folgenden Text gibt es vermutlich Haue
In jeder Pferdezeitschrift kann man es lesen, bei der FN gibt es reihenweise Veranstaltungen zu dem Thema, Fachleute, die es wissen könnten, hauen sich die Köpfe ein: das Pferd soll über den Rücken gehen, mit aktiver Hinterhand, in relativer Aufrichtung, am Zügel, mit Schwung und Losgelassenheit.... Die Liste ist endlos.
Die Bilder, die in Büchern und Artikeln zu sehen sind - sogar auf DVD-Hüllen - zeugen häufig davon, dass es mit dem Verständnis nicht weit her ist.
Eine ganze Industrie lebt davon, Dinge zu produzieren, die es den mehr oder weniger ambitionierten ReiterInnen ersparen sollen, reiten zu lernen...
Es werden Methoden und Übungsreihen entwickelt, damit die Pferde lernen, wie es gehen soll - was der kürzere Weg ist.
Sobald jemand über einen Teil des Ganzen ein Buch geschrieben und mit einer Farbe und einem Logo versehen hat, ist eine neue Heilslehre geboren. Der eine vergoldet die Reiterhand, der nächste den Hintern (welchen auch immer) und ein anderer das Spezialreithalfter (dodemid lääft aach ihne ihr´n Gaul).
Zu viele ReiterInnen erwarten immernoch von ihrem Pferd, dass es lernt, "die Nase runter zu nehmen" und verstehen nicht, dass es die reiterliche Einwirkung ist, die es dem Pferd unmöglich macht, das Gewünschte zu tun.
Schlaufzügel sind ein Armutszeugnis des Reiters und/oder des Ausbilders. Zu dieser Aussage stehe ich.
Reiten lernen benötigt Zeit und den Willen, an sich zu arbeiten, die Pferde sind selten das Problem.
Innerhalb einer Trainingseinheit kann ich fast jeder Reiterin und jedem Reiter ein Gefühl dafür, wie es sein kann, vermitteln. Und dann kommt der (jahre)lange Weg des Umdenkens und Umlernens. Es gibt keine Tricks und Abkürzungen. Wer den Weg gehen will, ist herzlich willkommen.
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